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Kapitalverlust durch Fondsinsolvenz

Kapitalverlust durch Fondsinsolvenz

Für geschädigte Investoren stellt sich die Frage, ob im Falle einer Insolvenz Ersatzansprüche gelten. 

Fondsinsolvenz und die Folgen.

Die weltweite Finanzkrise hat auch die Fondswelt stark getroffen: viele Fonds sind in den vergangenen Jahren insolvent gegangen oder stehen heute kurz vor der Insolvenz und benötigen neues Eigenkapital, um zu überleben. Im schlimmsten Falle müssen betroffene Anleger, sofern der Fonds in den sie investiert haben, insolvent gegangen ist, mit einem Totalverlust rechnen. Hinzu kommen teilweise immense Steuernachzahlungen auf die Anleger zu. Entsprechend stellen sich geschädigte Investoren die Frage, welche möglichen Ersatzansprüche im Falle einer Insolvenz für Sie gelten. 

„Grauer Kapitalmarkt“: Welche Chancen haben Sie?

Fonds sind spekulative Kapitalanlagen. Vor allem mit sogenannten „geschlossenen Fonds“ entstand in den Neunziger- und Zweitausender Jahren ein wahrliches Massengeschäft. Geschlossene Fonds sind – im Gegensatz zu offenen Fonds – Investmentfonds, bei denen eine feststehende Anzahl von Anteilen bzw. eine feststehende Kapitalsumme erworben wird, ohne dass Anteile an diesen Fonds wieder zurückgegeben werden können. Im Gegensatz zu einem offenen Fonds werden vom entsprechenden Fondsmanager keine weiteren Anteile zur Befriedigung wachsender Investorennachfrage ausgegeben. 

Diese Investmentfonds werden am sogenannten „grauen Kapitalmarkt“ gehandelt, der keiner laufenden staatlichen Aufsicht unterliegt und unreguliert ist. Unternehmen, die in diesem Kapitalmarktbereich aktiv sind, benötigen keine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und müssen keine bis wenige Vorgaben erfüllen. Investmentfonds dieser Art treten in den unterschiedlichsten Formen auf, so gibt es Schiffsfonds, Immobilienfonds, Anleihen, Mittelstandsanleihen, Containerfonds, Energiefonds, Medienfonds und viele mehr. Wenngleich eine Regulierung immer weiter zunimmt, sind immer noch viele unregulierte Anlagen im Umlauf.

Wir helfen auch Ihnen: Schadenersatzansprüche prüfen!

Banken und Vermittler verkauften die Beteiligungen an derlei Fonds gerne und oft – insbesondere an private Anleger. So wurden viele Fonds als zukunftssicher dargestellt und hohe Ausschüttungen in Aussicht gestellt. Auch steuerlich wurden sie häufig als sehr vorteilhaft angepriesen, doch spätestens als steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten gestrichen wurden, verwandelte sich der Sparertraum zum Albtraum. 

Wird ein Anleger nicht umfassend über Provisionen aufgeklärt, die die Bank oder der Vermittler für das Vermitteln erhalten hat, so hat der Anleger das Recht auf vollständigen Schadenersatz.

Wir prüfen Ihre Ansprüche und beraten Sie, welche rechtlichen Schritte für Sie Sinn ergeben. Kontaktieren Sie uns. 

Ihre Ansprechpartner in Sachen Bank- und Kapitalmarktrecht

Sebastian Kerner

Sebastian Kerner

Rechtsanwalt,
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

+49-(0)-911-37 66 76-0
kerner@gencer-coll.de