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Falschberatung und Beratungshaftung

Falschberatung und Beratungshaftung

Bei unzutreffenden oder unzureichenden Informationen haftet der Berater – erfahren Sie, ob auch in Ihrem Fall. 

Wenn Berater haften müssen.

Wenn ein Berater im Auftrag einer Bank, Sparkasse oder eines Vermittlers seine Aufklärungspflichten gegenüber dem Anleger verletzt und diesem dadurch ein Schaden entsteht, spricht man von Falschberatung. Fachkundig und wahrheitsgemäß aufgeklärt zu werden, ist wohl in keinem anderen Bereich so wichtig wie in der Anlageberatung. Nicht nur geht es für den Beratungssuchenden schnell um viel Geld, im schlimmsten Fall kann seine finanzielle Grundlage und somit Existenz bedroht sein.  

Als Laie ist man auf das Vertrauen gegenüber dem Bank- oder Anlageberater angewiesen, da man nicht immer alle für die Anlageentscheidung nötigen Kenntnisse mitbringt. Berater sind jedoch verpflichtet, anleger- und anlagegerecht zu beraten, also ein Kapitalanlageprodukt zu empfehlen, was den Kenntnissen und Vorstellungen des Kunden entspricht.

Wird dieses „Unwissen“ genutzt, um nicht, falsch oder fahrlässig über vorhandene Gefahren bei der Anlageentscheidung hinzuweisen, wird die Anlage zum erheblichen Risiko. Hier kann der Berater gegebenenfalls in die Haftung genommen werden. Vor allem bei der Beratung zu Fondsbeteiligungen oder Zertifikaten wird eine nachlässige Beratung häufig beobachtet. 

In der Rechtsprechung haben sich die vier Kriterien Wahrheit, Klarheit, Vollständigkeit, und Richtigstellung durchgesetzt. Anhand dieser wird die Aufklärungspflicht gemessen. 

Prüfen Sie jetzt, ob Sie richtig beraten wurden.

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat als Ziel, den Verbraucher umfassend zu schützen. Die Berater bei Finanz- und Anlageprodukten haben umfangreiche Informations- und Aufklärungspflichten im Rahmen von Vermittlungsverträgen. Auch die Dokumentation derartiger Geschäfte muss sorgfältig erstellt werden. Hier ist als Anspruchsgegner zwischen freien Vermittlern und angestellten Beratern bei einer Bank zu unterscheiden.

Der wichtigste Aspekt bei der Beraterhaftung ist, welche Anlageziele und welche Risikobereitschaft der Anleger zum Zeitpunkt der Beratung hatte. Risikoscheuen Anlegern dürfen keine riskanten Finanzprodukte und spekulativen Produkte angeboten werden. Insbesondere gilt dies, wenn Verbraucher für ihre Altersvorsorge anlegen wollen. 

Wir konnten schon vielen Anlegern helfen.

Häufig wird bei der Anlageberatung zu riskanten Produkten wie beispielsweise Schiffsfonds, Immobilienfonds, Anleihen, Mittelstandsanleihen, Containerfonds, Energiefonds, Investmentfonds, Genussrechten, geschlossenen Fonds, Medienfonds, Ölfonds und bestimmten Swap-Geschäften geraten. Auch müssen Berater über verdiente Provisionen aufklären. 

Unsere erfahrenen Rechtsanwälte konnten schon vielen Anlegern helfen. Die Kanzlei steht Ihnen für die Prüfung Ihrer Schadensersatzansprüche aufgrund einer Falschberatung jederzeit zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner in Sachen Bank- und Kapitalmarktrecht