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Falschberatung bei Swap-Verträgen

Falschberatung bei Swap-Verträgen

Sogenannte Swap-Verträge haben bei vielen Privatkunden, aber auch Kommunen und Unternehmen zu erheblichen Verlusten geführt. Wir prüfen, ob Schadenersatz durch Falschberatung beansprucht werden kann.

Schadenersatz bei Falschberatung.

Swap-Geschäfte sind hochkomplex strukturierte Finanzprodukte. Sie basieren auf Wechselkursänderungen oder Bewegungen des Zinsniveaus. Auf Basis eines Versprechens der Zinsoptimierung wurden Swap-Geschäfte vielfach abgeschlossen.

Der Zinsswap ist im Grunde eine „Wette“ der beiden Vertragspartner auf die zukünftige Zinsentwicklung. Sichert sich eine Bank daher bereits durch die Struktur des Swaps einen Vorteil, begründet dies nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die konkrete Gefahr, dass sie ihre Anlageempfehlung nicht allein im Kundeninteresse abgibt.

Kunden waren sich dabei nicht immer der Tatsache bewusst, dass es sich um reine Spekulationsgeschäfte handelt, die zu teils drastischen Verlusten geführt haben. Die entsprechenden Kreditinstitute haben demnach ihre Verpflichtung, auf spekulative Risiken hinzuweisen, hochgradig missachtet. 

Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sieht vor, dass im Zusammenhang mit Swapgeschäften grundsätzlich von einer vorsätzlichen Falschberatung der Bank ausgegangen werden kann und die Beweislast für lediglich fahrlässige Falschberatung aufseiten der Bank liegt. Die Ansprüche bei Swap-Verträgen verjähren dann erst nach zehn Jahren.

Banken sind stets zu einer anleger- und objektgerechten Beratung gegenüber Anlegern verpflichtet. Sollten Banken ihre Aufklärungspflichten missachtet haben, müssen sie für dadurch entstandene Schäden haften. Wir informieren Sie unter Wahrung Ihrer Interessen und engagiert. 

Prüfen Sie jetzt, ob Sie richtig beraten wurden.

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat als Ziel, den Verbraucher umfassend zu schützen. Die Berater bei Finanz- und Anlageprodukten haben umfangreiche Informations- und Aufklärungspflichten im Rahmen von Vermittlungsverträgen. Auch die Dokumentation derartiger Geschäfte muss sorgfältig erstellt werden. Hier ist als Anspruchsgegner zwischen freien Vermittlern und angestellten Beratern bei einer Bank zu unterscheiden.

Der wichtigste Aspekt bei der Beraterhaftung ist, welche Anlageziele und welche Risikobereitschaft der Anleger zum Zeitpunkt der Beratung hatte. Risikoscheuen Anlegern dürfen keine riskanten Finanzprodukte und spekulativen Produkte angeboten werden. Insbesondere gilt dies, wenn Verbraucher für ihre Altersvorsorge anlegen wollen. 

Ihre Ansprechpartner in Sachen Bank- und Kapitalmarktrecht

Sebastian Kerner

Sebastian Kerner

Rechtsanwalt,
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

+49-(0)-911-37 66 76-0
kerner@gencer-coll.de