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Bankgebühren

Bankgebühren

Viele Kreditinstitute verlangen mittlerweile für Dienstleistungen wie Überweisungen oder SMS-TAN zusätzliche Gebühren. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern unter Umständen auch rechtswidrig. 

Wir prüfen, ob Ihre Bankgebühren zulässig sind.

Wir beraten Sie in bank- und kapitalmarktrechtlichen Zusammenhängen hinsichtlich Ihrer Bankgebühren und prüfen, ob diese zulässig sind. 

Einer der bekanntesten Kostenpunkte für Privatkunden der Bank sind die Kontoführungsgebühren, also eine Grundgebühr, die monatlich für die Führung des Kontos entrichtet wird. Nicht jede Bank erhebt diese Art der Gebühr von ihren Kunden oder knüpft sie an bestimmte Bedingungen. Geht beispielsweise regelmäßig Gehalt ein, verzichten Banken etwa auf die Kontoführungsgebühr. Die Kontoführungsgebühr ist eine grundsätzlich zulässige Gebühr durch Banken. 

Darüber hinaus lassen sich manche Banken auch für weitere Dienstleistungen entlohnen. Nicht immer sind diese Gebühren zulässig, so hat eine Vielzahl von Rechtsprechungen der jüngeren Vergangenheit so manche von Kreditinstituten erhobene Gebühr für unzulässig erklärt. Generell lässt sich feststellen, dass eine Gebühr immer dann unzulässig ist, wenn die Bank mit ihrer Tätigkeit eine gesetzliche Pflicht erfüllt oder sie Tätigkeiten im eigenen Interesse durchführt. 

So zählen zu den rechtlich nicht zulässigen Gebühren beispielsweise Gebühren für: einzelne TAN-Verfahren, Kontokündigung, Bearbeitung von Daueraufträgen, Kartensperre, Übertrag von Restguthaben auf ein anderes Konto und viele mehr. Lassen auch Sie im Zweifel durch unsere spezialisierten Juristen prüfen, ob Sie unzulässige Gebühren an Ihre Bank gezahlt haben und welche Ansprüche Ihnen eventuell zustehen. 

Negativzins für Sparer: zulässig?

Darüber hinaus ist auch die Diskussion um Negativzinsen ein Thema, dem wir auf rechtlicher Ebene immer wieder begegnen. Diverse Banken und Sparkassen erheben sowohl bei Privat- als auch Geschäftskunden sogenannte Verwahrgebühren bzw. Negativzinsen für Spareinlagen/Guthaben auf Tagesgeld- oder Girokonten ihrer Kunden. Nach einem Urteil des Landgerichtes Tübingen von Dezember 2017 sind Negativzinsen für Sparer nur dann zulässig, wenn die Konten bereits mit entsprechenden Konditionen eröffnet werden. Bei bestehenden Konten ist eine nachträgliche Einführung negativer Zinsen hingegen nicht möglich.

Sprechen Sie uns an, gemeinsam prüfen wir, ob Sie eventuell unzulässige Bankgebühren zahlen oder gezahlt haben und können entsprechende Ansprüche geltend machen. 

Ihre Ansprechpartner in Sachen Bank- und Kapitalmarktrecht

Sebastian Kerner

Sebastian Kerner

Rechtsanwalt,
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

+49-(0)-911-37 66 76-0
kerner@gencer-coll.de