Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr

Scheinehe

Scheinehe

Der Vorwurf einer Scheinehe wiegt schwer. Sowohl in strafrechtlicher wie in aufenthaltsrechtlicher Hinsicht. 

Wem eine Scheinehe vorgeworfen wird, sollte schnell handeln.

Von einer Scheinehe spricht man dann, wenn eine Ehe nur zum Zwecke des Erschleichens eines Aufenthaltstitels geschlossen wird.

Steht der Vorwurf einer Scheinehe im Raum, prüfen die Sachbearbeiter beispielsweise der Ausländerbehörde den Sachverhalt. Kommen Sie zu dem Schluss, es handelt sich tatsächlich um eine Scheinehe, erteilen sie dem entsprechenden Ehepartner kein Visum. 

§ 27 Abs. 1 a AufenthG (Aufenthaltsgesetz) definiert:  

Ein Familiennachzug wird nicht zugelassen, wenn feststeht,
1. dass die Ehe oder das Verwandtschaftsverhältnis ausschließlich zu dem Zweck geschlossen oder begründet wurde, dem Nachziehenden die Einreise in das und den Aufenthalt im Bundesgebiet zu ermöglichen, oder
2. tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme begründen, dass einer der Ehegatten zur Eingehung der Ehe genötigt wurde.

Befürchten Sie, dass Sie des Führens einer Scheinehe bezichtigt werden, suchen Sie sich umgehend juristischen Rat. Auch sollten Sie alles speichern und dokumentieren, was das Gegenteil beweisen könnte, im Zweifelsfall liegt die faktische Nachweisobliegenheit nämlich beim beschuldigten Ehepaar. 

Scheinehe ist leider ein häufiger Vorwurf.

  • Die Ausländerbehörde lehnt Ihren Antrag auf Familiennachzug wegen des Verdachts der Scheinehe ab?
  • Ihr ausländischer Ehepartner soll trotz formaler Eheschließung wegen des Verdachts der Scheinehe ausgewiesen werden?
  • Ihnen wird vorgeworfen, sich durch die Eingehung einer Scheinehe ein Visum/eine Aufenthaltserlaubnis erschlichen zu haben?

So helfen wir Ihnen.

Ablauf und Betreuung

  • Erstberatung mit Absprache des weiteren Vorgehens gegenüber der Ausländerbehörde
  • Zunächst außergerichtliches Vorgehen mit geringen Kosten möglich
  • Anforderung der Akten bei der Ausländerbehörde zur vollumfänglichen Überprüfung der rechtlichen Ausgangssituation
  • Kommt kein außergerichtliches Ergebnis zustande, gegebenenfalls Verfahren vor dem Verwaltungsgericht

Ziele und Erfolgsaussichten

  • Aufhebung des Ausweisungsbescheides bzw. Erwirkung eines Visums
  • außergerichtliche Einigung mit der Ausländerbehörde durch Entkräftung des Scheineheverdachts
  • Sofern keine außergerichtliche Einigung möglich: Klage vor dem Verwaltungsgericht 

Zeitlicher Aufwand und Verfahrensdauer

  • Beratung jederzeit und kurzfristig möglich
  • Detaillierte Beratung, auch in Form eines schriftlichen Gutachtens, nach Absprache
  • Die Dauer des Antragsverfahrens ist maßgeblich von der Mitarbeit der Beteiligten abhängig
  • Dauer des Klageverfahrens wird maßgeblich durch die Verwaltungsgerichte vorgegeben

Kosten und Gebühren

  • Erstberatung für Verbraucher maximal für Euro 190,00 zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer möglich
  • Kosten der weitergehenden, auch schriftlichen Beratung und Vertretung je nach Umfang, Schwierigkeitsgrad und Bedeutung für den Mandanten
  • außergerichtlich ist die Vereinbarung von fairen Honorarpauschalen möglich
  • Gerichtliche Vertretung: Abrechnung nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder pauschale Honorarvereinbarung mit frühzeitiger Einschätzung des zu erwartenden Kostenrisikos

Ihr Ansprechpartner in Sachen Aufenthalts- und Ausländerrecht