Niederlassungserlaubnis

Niederlassungserlaubnis

Die Niederlassungserlaubnis ist zeitlich und räumlich unbeschränkt. Welche Rechte Sie haben, erfahren Sie bei uns.

Was regelt die Niederlassungserlaubnis?

Die Niederlassungserlaubnis stellt einen unbefristeten Aufenthaltstitel dar. Grundsätzlich erfordert die Erlassung einer solchen Erlaubnis einige Kriterien, wie z.B. eine gewisse Aufenthaltsdauer in Deutschland, ein ausreichendes Einkommen und das Ausbleiben strafrechtlich relevanter Auffälligkeiten. 

Im deutschen Ausländerrecht ist die Niederlassungserlaubnis ein Aufenthaltsstatus nach dem Aufenthaltsgesetz (AufenthG), das für Bürger nicht zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehörender Staaten gilt. EWR-Bürger und ihre Angehörigen erhalten nach einer gewissen Aufenthaltszeit ein Daueraufenthaltsrecht, das durch eine Bescheinigung oder durch eine Daueraufenthaltskarte bescheinigt wird.

Im Gegensatz zur Aufenthaltserlaubnis ist die Niederlassungserlaubnis unbefristet und wird mit dem neuen Zuwanderungsgesetz als zweiter Aufenthaltstitel neben der Aufenthaltserlaubnis eingeführt. Sie kann aber erlöschen, wenn der Migrant ausreist und nicht innerhalb von sechs Monaten wieder einreist. 

In unserer Kanzlei prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob Sie die Voraussetzungen für eine Niederlassungserlaubnis erfüllen und  unterstützen Sie im Antragsverfahren sowie etwaiger Anfechtungen von Bescheiden der entsprechenden Behörden. 

Wir prüfen Ihre rechtliche Situation.

  • Sie sind bereits seit über fünf Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis und möchten Ihren Aufenthalt verfestigen?
  • Sie haben als minderjähriges Kind eine Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug erhalten und möchten nun eine eigenständige, unbefristete Niederlassungserlaubnis?
  • Ihnen wurde der Antrag auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis abgelehnt?
  • Ihr Aufenthaltstitel ist aufgrund eines längeren Auslandsaufenthaltes erloschen?

So helfen wir Ihnen.

Ablauf und Betreuung

  • Erstberatung mit Absprache des weiteren Vorgehens gegenüber der Ausländerbehörde
  • Zunächst außergerichtliches Vorgehen mit geringen Kosten möglich
  • Anforderung der Akten bei der Ausländerbehörde zur vollumfänglichen Überprüfung der rechtlichen Ausgangssituation 
  • Rechtliche Prüfung, ob die allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis vorliegen
  • Kommt kein außergerichtliches Ergebnis zustande, gegebenenfalls Verfahren vor dem Verwaltungsgericht

Ziele und Erfolgsaussichten

  • Beschleunigung der Antragsbewilligung durch Abklärung des Sachverhaltes mit den zuständigen Behörden und Einholung der erforderlichen Zustimmungen
  • Gerichtliche Durchsetzung des Anspruchs auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis
  • Gerichtliche Feststellung, dass die Niederlassungserlaubnis fortbesteht

Zeitlicher Aufwand und Verfahrensdauer

  • Beratung jederzeit und kurzfristig möglich
  • Detaillierte Beratung, auch in Form eines schriftlichen Gutachtens, nach Absprache
  • Die Dauer der Antragsbewilligung ist maßgeblich von der Mitarbeit der Beteiligten abhängig, in der Regel mehrere Monate
  • Dauer des Klageverfahrens wird maßgeblich durch die Verwaltungsgerichte vorgegeben

Kosten und Gebühren

  • Erstberatung für Verbraucher maximal für Euro 190,00 zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer möglich
  • Kosten der weitergehenden, auch schriftlichen Beratung und Vertretung je nach Umfang, Schwierigkeitsgrad und Bedeutung für den Mandanten
  • außergerichtlich ist die Vereinbarung von fairen Honorarpauschalen möglich
  • Gerichtliche Vertretung: Abrechnung nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder pauschale Honorarvereinbarung mit frühzeitiger Einschätzung des zu erwartenden Kostenrisikos

Ihr Ansprechpartner in Sachen Aufenthalts- und Ausländerrecht